Dezember 2020

Feine Nikolausprobe

Nikolaus-Weinprobe im Lockdown. Weniger Leute am Tisch , und das auch nur aus zwei Hausständen, dafür aber mehr im Glas. Große Weine in großen Schlucken gab es, das hatte was. Los ging es mit einem noch so frischen, cremig-würzigen 2000 Gantenbein Chardonnay, der keinerlei Alter, aber eine wunderbare, burgundische Pracht und Fülle zeigte - WT97. Das müsste einer der ersten Gantenbein Chardonnays sein, entstanden damals von noch sehr jungen Reben. Im anderen Glas aus einem großen Jahrgang für Rote und Weiße Burgunder ein 1978 Chevalier Montrachet von Bouchard. Der wirkte erst etwas kompakt und brauchte viel Luft um sich zu entfalten, wurde dann aber gefälliger, schmelziger und nussiger, blieb dabei sehr elegant und finessig. Ein schöner Wein aus der Zeit, wo man von Premox noch nichts wusste, mit brillianter Farbe, floraler Nase mit weißen Früchten und kalkiger Mineralität - WT96.

Danach aus Burgund die Kraft und die Herrlichkeit. Sehr kräftig mit dichter Farbe und dezentem Alterston, der aber verflog, der 1976 La Romanée von Bouchard, der im Glas enorm zulegte und einen beachtlichen Tiefgang und Länge aufwies - WT96. La Romanée ist eine Monopollage im heutigen Besitz von Comte Liger-Belair mit nur 0.852 ha Fläche, aus der jährlich etwa 4000 Flaschen erzeugt wurden. Bis 2001 erfolgte der Ausbau und die Abfüllung durch Händler, von 1976-2001 durch Bouchard Père et Fils. Im anderen Glas der schlichtweg atemberaubende 1976 Romanée St. Vivant Marey Monge von DRC. Für das Alter von 44 Jahren zeigte der eine unglaubliche Frische und eine zwar etwas hellere, aber brilliante Farbe. Eine Traumnase mit einfach verführerischer, pikanter, betörender rotbeeriger Frucht, am Gaumen eine geradezu spielerische Leichtigkeit, dieser Wein war einfach Eleganz und Finesse pur, ganz großes Burgunderkino - WT99. Ein richtiger Wein zum Kuscheln für die Seele war das.

Zum Kauen war dann der 1998 Harlan Estate, den ich noch auch nur annähernd so gut im Glas hatte, der aber sich bemerkenswert gut entwickelt hat. Wie viele 98er aus Kalifornien auch war er zu Anfang eher auf der leichteren Seite. Sehr kräftig jetzt mit junger dichter Fabe und dunkelbeeriger Frucht, sehr gute Struktur, wie man sie von großen Harlans gewöhnt ist mit wunderbarer Symmetrie, aber auch mit Frische und guter Säure – WT97. Wie schön, dass die Kiste noch halb voll ist. Traumstoff der 2000 Tertre Roteboeuf, den ich in seiner jugendlichen Fruchtphase mehrfach mit WT100 bewertet hatte, und der dann durch eine längere, etwas schwierigere Phase ging, teils verschlossen, teils überbordend opulent. Jetzt ist er wieder auf dem richtigen Wege und zeigt bei aller, süßer Frucht so eine wunderbare Feinheit und Eleganz, aber dabei auch einen enormen Tiefgang. Einfach ein wunderbarer, perfekt balancierter Wein zum Träumen - WT99.

Enorm kraftvoll der Auftritt des noch so jugendlichen, süßen und opulenten, sehr würzigen 2009 Pingus, der mit seiner wilden Aromatik den Gaumen komplett mit Beschlag belegte. Das muss man schon mögen, wie der praktisch mit der Tür ins Haus fällt. Aber es ist ein spannender, großer Wein, mit mächtigen, reifen Tanninen und für diese Fülle erstaunlicher Präzision und Eleganz – WT97. Wer das mag, wird vielleicht sogar noch höher punkten. Mr hat im jetzigen Stadium ein gut gefülltes Glas voll gereicht. Eine ganze Flasche möchte ich davon nicht trinken. Das könnte mir schon eher beim 1994 Dominus passieren, diesem großen Pauillac aus kalifornischer Sonne. Minzig, ledrig, zeigte eine enorme Substanz und Struktur, so komplex, soviel Tiefgang, entwickelte mit der Zeit eine feine Süße und wirkte aus dieser Flasche reifer, als ich ihn kenne – WT97. Großartiger Abschluss eines wunderbaren Abends dann ein kräftig kerniger 1998 Trotanoy auf dem noch langen, aber sicheren Weg zur Perfektion. Die immer noch massiven Tannine wurden durch einen erstaunlichen, süßen Schmelz überdeckt. Das wird mal ein Gigant, aber 5-10 Jahre Geduld oder mehr sollte man schon mitbringen - WT97+.

Ein Prachtstück

Zu einem feinen Abendmahl trafen wir uns mit unseren Freunden vom Passion du Vin, selbstverständlich in kleiner Runde nach Corona-Regeln mit nur zwei Hausständen. Der Star des Abends war ein fantastischer Zander, geangelt von Michael hier in Düsseldorf im Rhein. Michael brachte dieses Prachtstück topfrisch in perfekter Qualität auf den Tisch. Da steckt in dem erfolgreichen Angler wohl auch noch ein großer Koch.

Dazu gab es einen noch geradezu taufrischen, genialen 2008 Schlossberg Riesling GG von Castell aus Franken. Brilliantes Goldgelb, gelbe Früchte, Frische, tolle Säure, dezente Fülle und feine Mineralität - WT94. Gefolgt der von einem faszinierenden Weinbaby aus der Keller-Weihnachtsbox 1 (Ebbes zum Schnuggele, dem 2018 Spätburgunder Reserve. Der hatte eine wunderbare Frucht, Sauerkirsche, Waldbeeren, süß und präzise zugleich, wird mit der Zeit würziger mit feiner Herbe. Die Tannine treten deutlicher hervor, ein Wein mit guter Struktur und mit gewaltigem Potential, der sicher auch an Weihnachten 2030 brilliert - WT94+. Ein kompletter, großer Burgunder mit schon fast Grand Cru Qualität war der 1971 Volnay von Lefort, ein herausragender, einfacher Villagewein, noch dazu von einem Negociant - WT95. Burgundische Eleganz und Fülle danach auch mit traumhafter Würze beim 1970 Imperial Gran Reserva von CVNE, der sich zeitlos schön präsentierte - WT95. Gereifte CVNE Weine, sowohl Imperial als auch Vina Real, bis runter in die 20er Jahre sind einfach eine Bank. Als klassisch straffer, eher schlanker, gut gereifter Pauillac mit feiner Herbe, Zedernholz, Paprika und Bleistift Mineralität kam der 1978 Lafite Rothschild ins Glas - WT94. Ein eleganter, sehr stimmiger Lafite, der es in dieser Form sicher noch ein Jahrzehnt machen wird. Sehr druckvoll danach und immer noch so junger, würziger Traum der 1982 Ducru Beaucaillou. Da war wohl eine Menge Flaschenglück im Spiel, denn den hatte ich noch nie so gut im Glas. Bei Ducru ging es damals mit der Holzschutzmittel Problematik los, und viele Flaschen haben einen Kork-ähnlichen Ton. Die hier aus einer 1989 gekauften Charge hatte eine glockenklare Frucht, zeigte noch Frische (30 Jahre perfekte Lagerung!) und hatte eine gute Struktur mit immer nach stabilen, reifen Tanninen - WT96. Als Abschluss kam dann ein 1995 Vineyard 29 von Grace Family ins Glas. Der hatte eine traumhafte, betörende Frucht, so sexy und hedonistisch, und erinnerte mich an Caymus Special Selection -WT95. Grace Family wurde 1976 von Dick und Ann Grace als Hobbyprojekt gegründet. Der erste Jahrgang mit einer Mini-Ernte war 1978. Grace Family wurde schnell eines der ersten Kult-Weingüter Kaliforniens.

Der vierte Advent

Überhaupt nicht so einfach, in diesen Zeiten etwas Vernünftiges auf den Teller und dazu noch große Weine ins Glas zu bekommen. Aber wir haben es geschafft, mit einem hervorragenden Bella Italia Lunch. Mit einem 2016 Ornellaia Toscana Bianco sind wir in unseren Adventlunch eingestiegen. Dieser ambitionierte 100% Sauvignon Blanc (in anderen Jahrgängen kommt noch Viognier hinzu) zeigte sich sehr kräftig mit deutlichem, aber gut eingebundenem Holz, floral die Nase, gute Säure und erstaunlich druckvoll am Gaumen – WT92. Der 2006 Sassicaia war zwar erst ganz am Anfang der Trinkreife, machte aber mit seinem ungeheuren Druck schon enormen Spaß. Superbe, dunkle Frucht, Präzision, großartige Struktur und Länge, dazu massive, aber reife Tannine für eine lange Alterung und so ein gewaltiges Potential, das wird mal ein richtig großer Sassicaia – WT96+. Absolut faszinierend der 2011 Barolo Falletto Vigna Le Rocche Riserva von Bruno Giacosa mit seiner ätherischen Nase und der explosiven Aromatik, der zwar gut und lange altern dürfte, aber jetzt schon so unglaublich viel Spaß machte. Mit kandierter Kirschfrucht, Kräutern und Rosenblättern zeigte er eine gewisse Opulenz, für den warmen Jahrgang nicht ungewöhnlich, blieb aber sehr elegant und harmonisch, einfach ein Barolo zum beidhändig trinken – WT97. Und dann musste es als Abschluss noch ein 2008 Masseto sein. Ich bin nicht der größte Masseto Fan, und finde diesen Wein in der Regel hoffnungslos überteuert. Aber dieser 2008er war schon etwas ganz Besonderes. Nicht so opulent wie in manchen der Superjahre, dafür mit grandioser Struktur, mit enormem Tiefgang, Komplexität und Länge. Ein Masseto der anderen Art, so enorm kräftig und druckvoll mit massiven, reifen Tanninen, die diesem Wein eine lange, spannende Zukunft bescheren dürften. In der Form spiel Masseto locker in der Petrus-Liga mit – WT98+.

Heiligabend

Seit über dreißig Jahren das erste Weihnachtsfest zuhause. Ungewöhnlich, aber auch schön im kleinen Familienkreis. Am meisten habe ich genossen, dass ich die Weine aus meiner Lieblings-Weinkarte auswählen durfte, meinem eigenen Kellerbuch. Angefangen haben wir mit dem Weltklasse 2017 Chardonnay von Gantenbein. Der kombiniert die Präzision und Spannung eines erstklassigen Chablis mit der Würze eines großen Meursault und der Eleganz eines Chevalier Montrachet – WT97. Auch der 18er ist übrigens auf diesem herausragenden Niveau. Schade, dass es davon nur so wenige Flaschen gibt. Immer noch so jung und kräftig mit burgundischer Pracht und Fülle der 2010 Gantenbein Pinot Noir – WT95+. Eher etwas enttäuschend der 2000 La Fleur Petrus, von dem ich mir deutlich mehr versprochen hatte. Aber statt eines kräftigen Merlot mit Verwöhnaroma im Stile eines Junior-Petrus wirkte der mit herber, grüner Kräuternote eher wie ein solider Medoc – WT92. Ein Traum dafür der 2001 Heitz Martha´s Vineyard mit dieser wilden, exotischen Minze und Eukalyptus Aromatik, ein großer Wein mit großer Zukunft – WT95+. Unter Heitz Freaks wurde viel diskutiert, ob Martha´s auch mit den jungen Reben der Neubepflanzung 1994 noch die alte Qualität bringt. Ich habe da keine Zweifel. Letzter Wein des Abends war ein 2006 Materium von Maybach, der in erster Reife in großartiger Form Kraft und Eleganz verband. Kein Wunder, sind doch die Urväter der heutigen Inhaber die berühmten Ingenieure Karl und Wilhelm Maybach, die in den 20er und 30ern automobile Maybach Legenden schufen. Und so lässt es sich mit einem großen Schluck des 2006ers auf der Zunge und geschlossenen Augen gut davon träumen, gerade mit einem dieser legendären Maybachs zu cruisen – WT97.

Der Erste WEihnachtsfeiertag

In Vorbereitung

Große Weine in kleiner Runde

Und noch eine dieser Zwei-Hausstand-Proben mit einem feinen Sixpack aus meinem Keller. Gestartet sind wir mit einem Weißen Traumburgunder. Durch Zufall habe ich 2013 auf einer belgischen Auktion diesen 2009 Hospice de Beaune Meursault Charmes Cuvées Bahèzre de Lanlay in der Magnum entdeckt, ersteigert und ausgebaut von Lucien le Moine. Und da das Interesse nicht groß war, konnte ich alle 21 Magnums zu einem sehr akzeptablen Preis kaufen. Der Wein war von Anfang an großartig, trotz Jugend und spürbaren Holzes. Ein sehr würziger, mineralischer Meursault war das, nussig, komplex mit enormem Tiefgang und generöser Fülle. Über die Jahre integrierte sich das Holz immer besser, der Wein legte immer mehr zu, und meine Bewertungen kletterten von anfänglichen WT94 deutlich. Aus dieser spektakulären Magnum hier war er sehr nahe der Perfektion. Mit meinen WT98 galt ich am Tisch als geizig, da die Bewertungen ansonsten bei WT100 lagen. Wie gut, dass ich noch ein paar Magnums habe. Und da der Meursault keinerlei Anzeichen von Premox hat, dürfte der Spaß noch lange weitergehen. Die Weine des Hospice de Beaune werden jeweils am dritten November-Wochenende fassweise versteigert. Da ist es dann ganz wichtig, darauf zu achten, wer den Wein ersteigert und ausbaut.

Sehr elegant mit burgundischer Pracht und Fülle, aber vor allem mit dieser unnachahmlichen, sinnlichen, erotischen Note, der 2016 Gantenbein Pinot Noir aus der Magnum. Das war einfach wieder ein Traum – WT97

Sinnlich im besten Sinne, dazu eine wunderbare Schokoladenoper und ein wirklich großer Pomerol der 1990 La Conseillante. Aus dieser Flasche hier, seinerzeit in der Subskription erworben und perfekt gelagert, war er noch so jung. Absolut göttliche, dekadent süße Frucht und generöse, trüffelige, schokoladige Fülle unter der sich eine kraftvolle Struktur verbarg und reife Tannine für gute Alterung. Also ist keine Eile geboten, obwohl dieser extravagante Conseillante mit seinem hohen Suchtfaktor eigentlich nicht besser werden kann – WT98.

Aus einer vor 22 Jahren in der Subskription gekauften und gerade frisch geöffneten OHK kam der 1998 La Mission Haut Brion. Verpasst hatte ich da nicht viel, denn dieser La Mission, der in seiner jugendlichen Fruchtphase gut gefallen hatte, fing gerade erst an, sich richtig zu öffnen. Tiefe, junge Farbe, so mentholig-frisch und würzig mit roter Beerenfrucht, Tabak, Leder intensiver, erdiger Mineralität zeigte soviel Spannung, wie ein junges Rassepferd. Die gute Tanninstruktur wird diesen Wein locker 20+ Jahre altern lassen. Er macht heute schon sehr viel Spaß, aber keine Eile, das Beste kommt erst noch – WT96+.

Ich bin großer Margaux Fan und liebe insbesondere diesen 1985 Margaux. Der ist einer der ganz großen Weine dieses faszinierenden Jahrgangs mit einer Traumnase für alle Sinne und betörender, rotbeeriger Frucht. So unglaublich elegant und gleichzeitig kräftig und druckvoll, einfach die typische Eisenfaust im Samthandschuh, locker WT97, und ein großer Wein zum Genießen und Träumen.

Und auch unsere letzte Flasche, ein 1989 Palmer, war ein flüssiger Traum. Immer noch so jung und kräftig, aber mit allen Zutaten eines großen Palmer. Wunderbares Spiel roter und dunkler Beeren, Minze, Tabak, Leder, erdige Mineralität und diese traumhafte, seidig-weiche Eleganz in burgundischem Stil, dazu kraftvolle, aber reife Tannine für lange Alterung. Auf Dauer sind da noch mehr als die heutigen WT97 drin, und es lohnt, diesen großen Palmer über die nächsten 20 Jahre weiter zu verfolgen.

Die ersten Knaller

Noch am Vorabend von Sylvester starteten wir mit unseren Freunden vom Passion du Vin die ersten Knaller. Mit drei Moutons ging es los. Der 1989 Mouton Rothschild war lange eher etwas enttäuschend und konnte mit den anderen Premier Crus nicht mit. Doch jetzt scheint er langsam auf die Überholspur zu gehen. Ein großer Klassiker mit der typischen Mouton Aromatik, Cassis, Minze, Sattelleder und Bleistift Mineralität, auch noch mit etwas Paprika und deutlichen Tanninen, aber mit mehr Substanz und Kraft als früher. Fand ich überraschend gut, aber da kommt noch mehr – WT96+. Der einst so rustikale 1994 Mouton Rothschild ist immer noch sehr kräftig, zeigt aber sehr gute Frucht, generöse Fülle und reifere Tannine. Auch hier könnte in der Zukunft durchaus noch mehr passieren – WT94+. Immer noch so jung zeigte sich der 1996 Mouton Rothschild mit konzentrierter, Schwarzer Johannisbeere und großartigem, aromatischem Druck. Er wirkt mit etwas reiferen Tanninen wie eine modernere Version des 1986ers. Dürfte eine großartige, lange Zukunft haben als fantastischer Mouton mit der Struktur eines Latour – WT97+.

Hedonismus pur war das Thema des zweiten Teils unserer Verkostung. Zusammen mit seinem damaligen Önologen Stéphane Derononcourt hatte Graf Neipperg 2016 das verschlafene La Mondotte in St. Emilion in ein Kultweingut umgewandelt. Sehr kraftvoll der Auftritt des immer noch jungen 1998 La Mondotte. Mit betörender Fülle, explosiver Aromatik und dekadent süßer Frucht, aber auch mit guter Struktur und Mineralität war das flüssiger Trinkspaß allererster Güte – WT97. Mit ähnlicher Aromatik war der 1999 La Mondotte zwas ebenfalls opulent und hedonistisch, aber jahrgangstypisch auch etwas feiner und eleganter – WT96. Als der geniale 2000 La Mondotte ins Glas kam, bezeichneten ihn unsere Freunde als eine Art kalifornische Partydroge. Der war so reichhaltig und extravagant mit fantastischer, konzentrierter, süßer Frucht, aber auch mit genügend darunter liegender Substanz und Struktur für zwei weitere Jahrzehnte – WT97. Alle drei Weine habe ich in der Subskription gekauft und perfekt gelagert. Sie dürften sehr gut altern. Der reichhaltige, opulente Stil mag Filigrantrinker verschrecken. Die Mondottes sind aber schlichtweg traumhaft und jede Sünde wert.